Tipps & Tricks

Helmkauf

Hein Gericke Deutschland GmbH

Das wichtigste Kriterium beim Helmkauf ist der einwandfreie Sitz. Der qualitativ beste Helm nützt Ihnen nichts, wenn er drückt oder so locker ist, dass er beim Sturz nicht seine volle Schutzfunktion ausspielen kann. Achten Sie allerdings darauf, dass der Helm anfangs nicht "zu" bequem sitzt, da die Polsterung in den ersten Wochen noch etwas nachgibt.

 

Helmtypen

Hein Gericke Deutschland GmbH

Früher gab es die einfache Unterschiedung zwischen Integral- und Jethelmen, also grob gesprochen zwischen voll geschlossenen Helmen mit festem Kinnteil und Visier und den offenen Helmen, die zum Teil auch heute noch optisch an ihre Ahnen aus den 50ern und 60ern erinnern.

In den letzten Jahren hat ein neuer Helmtyp auf dem Markt Furore gemacht und findet ständig eine zunehmende Fangemeinde: Der Systemhelm. Sein aufklappbares Kinnteil ermöglicht ein sehr komfortables Auf- und Absetzen, ist ideal für unterwegs bzw. für Kartenlese- oder Raucherstopps und die aktuellen Neuheiten glänzen durch hohe Sicherheitsstandards.

Für Offroad-Spezialisten gibt es Crosshelme mit Schirmen für Steinschlagschutz und grossen Gesichtsfeldern, um die angebotenen Spezialbrillen entsprechend unterzubringen.

Und wer denkt an die Biker-Kids? Bei Ihrem Nachwuchs sollten Sie auf spezielle Kinderhelme achten, die in ihrer Passform auf die Anatomie "kleiner Leute" zugeschnitten ist.

 

Helmpflege

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Verwenden Sie zur Reinigung der Außenschale, der Visiere und Futterstoffe vorzugsweise lauwarmes Seifenwasser und ein weiches Tuch oder spezielle Helmpflegemittel entsprechend ihrer Anwendungsfelder. Verwenden Sie niemals agressive Mittel wie Benzin oder Lösungsmittel. Und noch was: Zerkratzte oder stumpfe Visiere gefährden durch die eingeschränkte Sicht Ihre Sicherheit und die anderer und sind schnellstmöglich auszutauschen.

 

Helmmaterial - Allgemein

Hein Gericke Deutschland GmbH

Die harte, äußere Helmschale sorgt für den Aufschlag- und Durchdringungsschutz und den nötigen Reibungswiderstand bei längeren Rutschpartien. Zur teilweisen Absorbierung der Aufprallenergie ist eine minimale Elastizität der Helmschale konstruktionsbedingt vorgesehen.

 

Helmnorm (ECE R 22-05)

Hein Gericke Deutschland GmbH

Die ECE (Economic Comission for Europe) befasst sich in ihrer Regelung Nr.22 mit den "Einheitlichen Vorschriften für die Genehmigung der Schutzhelme für Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern und Motorfahrrädern".

Die wichtigsten Prüfungsbedingungen, die an den Schutzhelm gestellt werden, sind:

Die Durchdringungsprüfung soll den Nachweis erbringen, dass der Kopf gegen scharfkantige, spitze Körper geschützt ist. Die Seitensteifigkeit des Helms muss einer Mindeststeifigkeit entsprechen. Prüfen des Kinnbands und dessen Befestigung.Viesiere werden auf optische Qualität, Oberflächengüte, Kratzfesstigkerit und die Größe des Gesichttsfelds geprüftt.

Die Stoßdämpfung der Innenausstattung. Seit dem 01.07.2000 ist es möglich, Motorradhelme nach der neuen Prüfnorm ECE R22-05 zuzulassen. Zur Saison 2001 werden die ersten nach -05 geprüften Helme auf dem Markt sein.

Ergänzend zur bisherigen ECE R22-04 wurde vor allem die Aufschlagprüfung des Kinnteils bei Integral- und Systemhelmen in den Zulassungstest mit aufgenommen. Ihr "Rundumschutz" ist jetzt also garantiert.

 

Blinker

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Mit Hein Gericke Zeichen setzen!

Sehen und gesehen werden. Hein Gericke-Blinker leuchten mit über 90 Candela (Maß für Lichtstärke) und sind damit nicht nur bei Nacht gut sichtbar. Unsere Blinker werden mit E (Europa)-Zulassung montiert, sehen extrem flott aus und sind mit der neusten Technik ausgerüstet. Das spart wichtige Energie – und bringt noch wichtigere Sicherheitsvorteile. Und bei aller Sicherheit darf der Spaß nicht fehlen: Mittlerweile gibt es Blinker-Varianten in allen Spielarten, ob als Pfeil, Herzchen oder feuerzeuggroßer Mini-Blinker.

Und das Schönste ist: Bei den fairen Preisen lässt sich der eine oder andere zerdepperte Blinker nach einem Sturz durch eine erfrischende Alternative ersetzen. Das gilt übrigens auch für Scheinwerfer und Rückleuchten.

Hier im Überblick die Legende der wichtigsten Prüfzeichen:

E = europaweit anerkanntes Prüfzeichen mit Länderschlüssel (z.B. Deutschland = E1, E11 = Großbritannien etc.)
50R = Beleuchtungseinheit geprüft für motorisierte Zweiräder
11 = geprüft als Fahrtrichtungs-Anzeiger vorne
12 = geprüft als Fahrtrichtungs-Anzeiger hinten
H21W = Leuchtmittel-Kennzeichnung für 12V21W
H10W = Leuchtmittel-Kennzeichnung für 12V10W
 
Halogen-Technik:

Im Inneren der Halogen-Miniblinker sitzt eine Halogen-Birne. Klar. Das bedeutet: Im Glaskolben der Lampe wird der Glühwedel von Halogengas umgeben. Er kann deshalb heißer glühen und heller leuchten. In den Miniblinkern sitzen 21 Watt starke, Typ geprüfte Halogenlampen vor einem Reflektor, der die Leuchtkraft nochmals verstärkt.
 
LED-Technik:

Der Vorteil von LED-Blinkern liegt im geringen Verbrauch. Bei den meisten Blinkern liegt der Verbrauch zwischen zehn und 21 Watt. LED-Blinker „fressen“ nur ein bis zwei Watt – bei gleicher Streuwirkung!
 
Was Sie wissen sollten!

- Erforderlich als Fahrtrichtungsanzeiger sind an Krafträdern paarweise angebrachte Blinkleuchten an Vorder- und Rückseite.
- Allein die 50R-Prägung (für motorisierte Zweiräder geprüft) sagt nicht aus, dass es sich um einen Blinker handelt. Der muss mit 11 für vorne und 12 für hinten zusätzlich gekennzeichnet sein.
- Je heller ein Blinker ist, desto näher darf dieser am Scheinwerfer montiert sein.
- Auch die Leuchtmittel (LED, Glühbirne, Halogen-Lampe) müssen geprüft sein, damit sie die Mindestanforderungen für ihren Einsatzzweck erfüllen. Motorrad-Leuchtmittel müssen unter anderem extrem rüttelfest sein.

 

Helme

Hein Gericke Deutschland GmbH

Der Schutz des Kopfes ist die wohl wichtigste Aufgabe, die an ein Biker-Produkt gestellt werden kann. Wenn man sich heutzutage einen neuen Helm kauft, kann man in der Regel davon ausgehen, ihn mindestens über 4 bis 5 Jahre tragen zu können.

Mittlerweile ist es ja auch kein Problem mehr, für einen Helm 250 bis 500 Euro, oder sogar noch mehr auszugeben. Und obwohl der Preis oft ein Indiz für Qualität ist, gibt es noch eine Reihe anderer Kriterien, die Ihnen helfen können "Ihren" Helm zu finden.

Unter den einzelnen Rubriken finden Sie verschiede Tipps & Tricks rund ums Thema Helme. Wenn Sie an weiteren Informationen über Motorrad-Schutzhelme und deren Behandlung interessiert sind, informiert man Sie gerne in allen Gericke-Shops.

 

Einmotten

Hein Gericke Deutschland GmbH

Topfit trotz langer Standzeit!

Im Grunde unseres Herzens wollen wir alles dafür tun, dass Sie und Ihr Bike möglichst viele Kilometer fressen. Am liebsten das ganze Jahr! Doch es gibt Situationen, in denen das geliebte Zweirad oft monatelang stehen muss: Saisonkennzeichen, ein schickes Zweit-Motorrad oder sogar drei alte Schätzchen, die auf Ihre Restauration warten. Es gibt viele Gründe, warum das Gefährt nicht fährt, sondern steht.
 
An dieser Stelle erfahren Sie, worauf Sie bei langen Standzeiten achten müssen.
 
- MOTUL Fuel System Clean, Kraftstoffsystemreiniger in den Tank füllen (reinigt den Vergaser, verhindert, dass das Benzin altert und sorgt somit dafür, dass der Motor im Frühjahr wieder gut anspringt , Art.-Nr. 33121530005 ). Anschließend Tank randvoll mit Treibstoff füllen, um Rostbildung vorzubeugen.
- Luftdruck in den Reifen um zirka 0,3 bar erhöhen. Das hält die Pneus über längere Zeit in Form und auf der Felge.
- Motoröl bei warmem Triebwerk ablassen, wir empfehlen, vor dem Wechsel MOTUL Engine Clean, Motorinnenreiniger (Art.-Nr.: 33121530015) zu verwenden. Ablagerungen und durch den Betrieb bedingte Verschmutzungen werden dann zuverlässig entfernt und mit dem Altöl abgelassen. Achtung: unbedingt auch den Ölfilter wechseln. Anschließend neues Motoröl laut Herstellervorschrift nachfüllen.
- Schmutz und Dreck am besten mit Bürste, Wasser und Motorradreiniger sorgfältig entfernen. Antriebskette mit Kettenreiniger säubern und anschließend mit Kettenspray schmieren (dies schützt zusätzlich vor Rostbildung).
- Auch von außen sollte der Motor gegen Korrosion geschützt werden. So bleiben verzinkte Stahlschrauben und poliertes Aluminium glänzend. Unsere Empfehlung: S100 Korrosionsschutz (Art.-Nr.: 33121310025) .
- Elektrische Steckverbindungen können durch Vielzweckspray, z. B. WD-40 (Art.-Nr.: 33121400007) , in ihrer Energie leitenden Aufgabe konserviert werden.
- Wir empfehlen, den Säurestand der Batterie zu prüfen und diese dann auszubauen und an einem kühlen, trockenen Ort zu laden. Hochwertige Batterie-Ladegeräte können über einen langen Zeitraum angeklemmt bleiben. Normale Ladegeräte sollten im Abstand von mehreren Wochen wieder angeschlossen werden.
- Entlasten Sie die Reifen mittels einer Aufbockvorrichtung. So ist sichergestellt, dass die Reifen keine Deformationen davontragen.
- Schließlich das Motorrad mit einer Staubabdeckplane schützen.

Was Sie wissen sollten!

- Bitte niemals PKW-Öl verwenden. Grundsätzlich gilt, Motorradöl darf auch in PKW benutzt werden, aber niemals PKW-Öl in Motorrädern.
- Durch Flüssigkeit gekühlte Motoren benötigen in sehr kalter Umgebung frostsicheres Kühlmittel zum Überwintern. MOTUL Motocool Expert Kühlflüssigkeit (Art.-Nr.: 33121500000) - mit höherem Siedepunkt als Wasser - dient auch als Ganzjahres-Korrosionsschutz.

 

Federung

Hein Gericke Deutschland GmbH

Unser fahrbares Labor: der Motorsport!

Sicherheit und Fahrspaß sind auch das Ergebnis eines optimalen Fahrwerks. Dies gilt für Sport- und Tourenfahrer ebenso wie für Enduristen.

Serienfahrwerke kommen irgendwann an ihre Grenzen. Dabei spielen Faktoren wie Gewicht, Fahrstil und Fahrbahnoberfläche eine große Rolle.
 
Falscher Gummiabrieb aber auch ein Sturz können Folgen eines schlechten Fahrwerks sein.
 
Es gibt viele Gründe für eine individuelle Abstimmung Ihres Motorrades: Sozius-Betrieb, Seitenwagen, Rennstrecke, Gelände, lange Touren etc. Die HG Produkt-Palette von Federbeinen und -Gabeln deckt das ganze Spektrum der unterschiedlichen Kunden-Bedürfnisse ab. Zum Beispiel mit Wilbers Fahrwerks-Komponenten ist es möglich, auf fast jeden individuellen Wunsch einzugehen.

Rennstrecke, Motocross oder Supermoto?

Die unterschiedlichsten Einsätze verlangen je eine unterschiedliche Abstimmung des Fahrwerks. Um für die Supermoto-Einsätze den Schwerpunkt durch etwas gekürzte Federwege tiefer zu legen, muss z.B. die Gabel gekürzt werden. Oder es steht ein Umbau des Cartridgesystems für mehr Dämpfung an, eine andere Dämpfungs-Charakteristik sowie vielleicht eine Anpassung der Dämpfung im High-, Middle- oder Low-Speed-Bereich.

Sowohl der Profirennfahrer als auch der Hobbyrennfahrer benötigen eine Anpassung der Gabelfunktion und nach Möglichkeit eine ganz individuelle Abstimmung auf Strecke und Fahrergewicht.

Natürlich spielt auch das fahrerische Können eine große Rolle!

Was Sie wissen sollten!

- Hein Gericke bietet Einzelanfertigungen für viele unterschiedlichste Fahrzeuge
- Innovative Entwicklungsarbeiten auf höchstem Niveau
- Verarbeitung bester Materialien

 

Schlösser

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Alptraum für Langfinder: Schloss-Besichtigung bei Hein Gericke

Vertrauen ist gut, abschließen ist besser. Doch nicht jedes abgeschlossene Motorrad ist am nächsten Morgen noch an Ort und Stelle. Das liegt zum einen daran, dass es immer noch eine große Anzahl Biker gibt, die sich auf die Schließkraft des Zündschlosses verlassen. Andererseits ist auch nicht jedes zusätzlich gekaufte Schloss eine echte Herausforderung für Langfinger.

Bloß kein Billigschloss: Die Fachzeitschrift MOTORRAD testete im vergangenen Jahr (Ausgabe 6/2005) 21 Schlösser für Motorräder und bilanziert: Die Testkandidaten wiesen erfreulicherweise überwiegend eine sehr hohe Qualität auf, und zwar nicht nur die teuren Spitzenprodukte.

Absolute Billigangebote sollten jedoch nur als Wegfahrsperre benutzt werden. Denn sie sind meistens mit einfachen Methoden zu knacken.

Sicherheit statt Angst! Auf Hein Gericke-Schlösser ist Verlass. Hier die Testergebnisse (MOTORRAD 6/2005) für einige Sicherheits-Systeme aus dem Hein Gericke-Sortiment.

ABUS GRANIT QUICK:

Sicherheit: Das Granit-Quick-Schließsystem von Abus mit Scheibenzuhaltung ist qualitativ unübertroffen und überzeugte die Aufsperrexperten voll und ganz.

MOTORRAD-Wertung: sehr gut.

OXFORD BOSS ALARM:

Sicherheit: Die Scheibenzuhaltung bietet große Sicherheit, außer mit der Flex ist dieses Bremsscheibenschloss kaum aufzubekommen. Fazit: prima Ausstattung, hochwertiges Schloss. Für Freunde von schrillen Tönen ist das Boss Alarm eine gute Wahl.

MOTORRAD-Wertung: sehr gut.

XENA XN 14:

In Handhabung vorbildlich, in Sicherheit sehr gut, in Verarbeitung spitzenklasse. Der Sieger unter den getesteten Bremsscheibenschlössern.

MOTORRAD-Wertung: sehr gut.

ABUS GRANIT EXTREME PLUS 59/12 MKS:

Sicherheit: beste Sicherheitswerte, das Granit-Plus-Schloss ist mit gängigen Methoden nicht zu knacken. Um die starke Kette zu entzweien, bräuchte man eine starke Flex.

MOTORRAD-Wertung: sehr gut.

ABUS STEEL-O-FLEX 950:

Preisgünstig, hoher Nutzwert, prima Sicherheitswerte – außerdem handlich und kompakt. Einfach super.

MOTORRAD-Wertung: sehr gut.

Was Sie sonst noch wissen sollten!

Abus stattet seine hochwertigen Schlösser nur noch mit Scheibenzuhaltung aus, Tubular-Systeme sind aufgrund der Ergebnisse des letzten MOTORRAD-Schlössertests komplett aus dem Programm geflogen. (MOTORRAD 6/2005)

 

Helmmaterial - Thermoplaste

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ABS oder Polycarbonate wie Lexan, Urtal, Antracol etc. Thermoplast-Außenschalen werden im Spritzgussverfahren hergestellt.

Die verwendeten Stoffe zeichnen sich durch geringes Gewicht sowie besondere Zähigkeit und Reißfestigkeit aus.

Dabei sind sich die verschiedenen Thermoplaste in ihren Eigenschaften recht ähnlich, wobei allgemein die Polycarbonate besser beurteilt werden und auch teurer sind als die ABS-Stoffe. Als sehr gut haben sich ABS-/Polycarbonat-Mix-Materialien herausgestellt, die die positiven Eigenschaften beider Gruppen kombinieren sollen. Natürlich proklamiert jeder Hersteller für sein Produkt die besten Eigenschaften.

Die relativ einfache, maschinelle Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe ermöglicht konstante Produktionsqualität und günstige Preise.

 

Helmmaterial - Duroplaste

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Fiberglas, Carbon, Kevlar, Dyneema, Spectra etc. Duroplaste sind vollsynthetische Kunststoffe, die durch chemische Reaktionen vernetzt sind, wobei man die mechanischen Eigenschaften durch Füllstoffe wie Glas- oder Kohlefasern verbessert.

Helme aus diesen Materialien sind besonders belastbar und sicher, aber oft etwas schwerer, und aufgrund ihrer handgefertigten Machart auch teurer als Thermoplasthelme. High Tech Duroplasthelme, deren Außenschale aus einem Verbund-Mix hochwertiger und extrem teurer Materialien wie z.B. Carbon, Dyneema oder Spectra bestehen, unterbieten mittlerweile das Gewicht von thermoplastisch produzierten Helmen. Allerdings bewegen sie sich aber auch in einer anderen Preisklasse.

 

Verkleidung

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Neue Scheibe, neuer Look und neues Fahrgefühl!

Das ist Fakt: Eine Scheibe darf in Deutschland eine vorgegebene Mindesthöhe nicht überschreiten. Diese Mindesthöhe ist so festgelegt, dass ein auf dem Motorrad sitzender Mensch mit Durchschnittsgröße (175 cm) über die Scheibe hinwegschauen können muss, um in zwölf Metern Entfernung den Boden zu erkennen.

Mit circa 20 unterschiedlichen Scheibenformen, in zumeist drei unterschiedlichen Oberflächen-Varianten (klar, getönt und Carbon-Look) bietet Hein Gericke allen Bikern die Qual der Wahl in Sachen Fahrsicherheit und neu gestylter Optik!

Hein Gericke führt für fast alle verkleideten Sport-Motorräder, aber auch für Naked-Bikes, Scheiben und Verkleidungen. Nicht nur in verschiedenen modernen Bauweisen, sondern auch in mehreren Farben!

Beim Kauf einer neuen Scheibe steht neben der frischen Optik natürlich auch der Wunsch nach einem besseren Schutz vor Witterungseinflüssen oder die Verbesserung von aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeuges im Vordergrund.

Manchmal liegt es aber auch an der ungünstigen Abrisskante einer Scheibe, die - wenn sie auf Augenhöhe auf den Helm trifft - bei schnellen Autobahnfahrten zu unangenehmen Kopfpendel-Bewegungen führt! In solch einem Moment wünscht man sich eine Scheibe mit „plakatwandähnlichen“ Ausmaßen. Aber, wie oben bereits erwähnt: Eine Scheibe darf eine vorgegebene Höhe nicht überschreiten. Anderenfalls müsste ein Scheibenwischer montiert sein, der die Durchsicht auch bei Regen gewährleistet. In diesem Fall wäre auch die Material-Anforderung eine andere, da „Durchsichtsscheiben“ speziell definierte Reflexions-Eigenschaften haben müssen!

Was Sie wissen sollten!

- Alle Gericke-Scheiben sind TÜV-geprüft. Für die aufgeführten Motorrad-Modelle existiert eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), die mitgeführt werden muss. Eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist also nur erforderlich, wenn Sie die ABE nicht mitführen wollen.

- Unsere Fahrprüfungen haben ergeben, dass auch die kleinste Scheibe zu ermüdungsfreierem Fahren führt, wenn vorher nichts montiert war. Dennoch: Jegliches Wohlempfinden ist subjektiv. So konnten wir feststellen, dass bei identischen Bedingungen (Fahrzeug, Strecke, Geschwindigkeit, Fahrer, Bekleidung, und Scheibe waren gleich) und zwei unterschiedlichen Helmtypen das persönliche Empfinden schon stark variierte. Abhilfe kann hier die MRA-Varioscreen-Scheibe schaffen, da sie in Höhe und Neigungswinkel verstellbar ist.

 

Ölinformationen

Hein Gericke Deutschland GmbH

Öl - Lebenssaft des Motors

Öl ist nicht gleich Öl. Einen wichtigen Unterschied macht die Viskosität der Schmierflüssigkeit aus. Was genau das heißt? Die Viskosität ist ein Maß für den Fließwiderstand oder die Zähigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität, desto zäher die Flüssigkeit. Auch für Motoren-Öle gilt: Der Fließwiderstand nimmt bei steigender Temperatur ab, und bei sinkender zu.

Was bedeutet zum Beispiel SAE 10W-50?

Die Viskosität eines Öls wird in verschiedene SAE-Klassen unterteilt: SAE 10 ist sehr dünnflüssig, SAE 50 sehr zähflüssig. Das "W" steht für Winter. Also ist zum Beispiel ein SAE 10W-50 ein Mehrbereichs-Öl mit hoher Bandbreite. Bei Kälte verhält es sich wie ein SAE 10W-Öl - und bei hohen Temperaturen wie ein SAE 50-Schmierstoff.

Im Idealfall sollten sie sich auch bei großen Temperatur-Unterschieden nicht in ihren Fließ-Eigenschaften beeinflussen lassen.

Synthetische Öle sind in dieser Disziplin besser als mineralische Öle. Das heißt: schnelle Schmierung beim Kaltstart und hohe Schmiersicherheit im Dauerbetrieb, da synthetische Öle bei zunehmender Temperatur nicht so stark ausdünnen.

Hein Gericke arbeitet mit namhaften Ölherstellern wie MOTUL und CASTROL zusammen. Der gute Ruf unserer Öle basiert nicht zuletzt auf langjährigen Partnerschaften und enger Zusammenarbeit mit bekannten Motorradherstellern, um die ständig steigenden Anforderungen von Fahrer und Maschine zu erfüllen.

Die Entwicklung neuer, spezifischer Produkte für neue Motorengenerationen wird von MOTUL zum Beispiel auf dem gesamten Weg vom Labor bis auf die Rennstrecke oder Straße, begleitet und gelenkt. Dies ermöglicht es nicht nur exakt den Anforderungen der Hersteller zu entsprechen, sondern auch daraus Schlüsse für künftige Entwicklungen zu ziehen, und zwar lange bevor diese für den Alltagsbetrieb umgesetzt werden.

Was Sie wissen sollten!

JASO MA - Japan Automobile Standards Organisation. Der JASO MA ist ein Reibwert-Test, der die perfekte Funktion der Nasskupplung und die Langlebigkeit des Getriebes garantiert. Die JASO beschreibt seit 1999 die weltweit einzige Spezifikation speziell für Viertakt-Motorradöle.

API - American Petroleum Institute. Die Klassifizierung der Motorenöle erfolgt über Buchstabenkombinationen. Das "S" steht für Ottomotoren, der zweite Buchstabe für Motorradmotoren ist meistens ein "G" (bitte die Herstellerangaben in der Bedienungs-Anleitung beachten!).

Ester Technologie: die Synthetisierung außergewöhnlicher Schmierstoffe

Ester ist ein Basisrohstoff, der über natürliche, außergewöhnliche Schmiereigenschaften verfügt: Haftung an metallischen Oberflächen, gutes Fließverhalten bei niedrigen sowie Resistenz bei hohen Temperaturen, hohe Scherstabilität auch unter extremer Belastung und eine stabile Viskosität über einen langen Zeitraum. Der Fahrer profitiert hier konkret durch einen niedrigeren Ölverbrauch sowie weniger Reibung und Verschleiß.

Zum Beispiel die aktuelle MOTUL-Produktpalette stellt das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und Weiterentwicklung auf diesem Gebiet dar. Diese Spitzenprodukte mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis werden auch den anspruchsvollen Motorradfahrer zufrieden stellen.

 

Ketten-Infos

Hein Gericke Deutschland GmbH

HG Kettenreaktion - bei uns gibt's keine schwachen Glieder!

Die bei Hein Gericke traditionell im Programm stehenden Ketten der Marke RK werden ausschließlich in hoher Erstausrüster-Qualität gefertigt. Die von RK vorgelegte 1,5 Millimeter Toleranz pro Ketten-Meter ist inzwischen Maßstab für die weltweite Produktion von Ketten.

Qualität ist aber nicht gleich Qualität. Die verschiedenen Dichtring-Modelle machen neben ihren unterschiedlichen Fahr- und Wartungs-Eigenschaften auch in Sachen Laufleistung einen großen Unterschied aus.

Was ist eigentlich ein O-Ring?

Schön anzusehen, aber kein Schmuck. 1975 brachte RK die erste O-Ring-Kette der Welt auf den Markt. Viele Motorrad-Hersteller setzten auf die innovative Technologie. Der O-Ring dichtet die Kettenglieder ausreichend, aber nicht optimal ab. Motorräder, die vor Mitte der 90er Jahre gebaut wurden, haben standardmäßig O-Ring-Ketten.

Es kann sich – je nach Modell und Zustand – lohnen, auf RX- oder XW-Ring-Kette umzusteigen.

Was ist eigentlich ein RX-Ring?

Eine Weiterentwicklung der O-Ringe: RX-Ringe sind mit zwei Dichtlippen ausgestattet. Die äußere Dichtlippe schützt gegen Schmutz, die innere dient als Schmiermittel-Dichtung.

Was ist eigentlich ein XW-Ring?

XW-Ringe erreichen Höchstwerte in Sachen Dichtheit und schützen sogar vor Staub. Deshalb erlauben sich XW-Ring-Ketten nur minimale Reibeverluste. Mit anderen Worten: Sie sorgen für ein wenig mehr Leistung am Hinterrad! Die guten Schmier-Eigenschaften stehen für optimale Funktion.

Was Sie unbedingt wissen sollten!

Im Nachrüst-Bereich vertraut RK seit langem auf die Zusammenarbeit mit Hein Gericke. So ist jeder Biker in der Lage, sein Motorrad mit Top-Produkten auszurüsten. Damit es auch in Zukunft rund läuft!

 

Gepäck

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Mit Sack und Pack - Alltag und Urlaub auf zwei Rädern!

Technik bedeutet nicht nur und automatisch von Öl verschmierte Finger, sondern in erster Linie Qualität, Innovation und Funktion. So können im folgenden Kapitel über Gepäck und Camping ohne weiteres Topcases, Tankrucksäcke, Seitenkoffer – aber auch Isomatten, Schlafsäcke und Zelte als sinnvoll durchdachte, auf die Praxis bezogene Reisebegleiter unter einer Rubrik laufen.

Die Hein Gericke-Produkte haben zwei gemeinsame Nenner: Sie sind in Sachen Verarbeitung, Funktion und im technischen Verständnis von echter Hein Gericke-Qualität. Und: Sie sind praktische Helfer für Tour und Alltag mit dem Motorrad. Egal, ob Sie täglich Ihr Notebook sicher ins Büro transportieren möchten, sich auf die Schnelle den Rucksack mit Ihrem Sportzeug überwerfen oder einen mehrwöchigen Trip um den halben Globus planen.

Dabei ist klar, dass Hein Gericke auf die Zusammenarbeit mit Qualitäts-Marken wie Hepco & Becker, GiVi, Kappa, Krauser, Oxford, Held, Ortlieb, und SW-MOTECH setzt. Diese Spezialisten mit langjähriger Erfahrung sind Meister ihres Fachs, was die Presse-Urteile über viele Produkte auf den kommenden Seiten bestätigen.

Gemeinsam mit unseren Partnern verfolgen wir nur ein Ziel: das Motorradfahren für Sie so komfortabel wie möglich zu gestalten. Damit Sie den Spaß am Motorradfahren in jeder Minute voll auskosten können!

Was Sie wissen sollten!

- Fahrwerk und Bremsen sind auf ein Maximal-Gewicht ausgelegt. Diese Werte sind in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen. Bitte überschreiten Sie diese nicht, da die Fahrzeug-Kontrolle ansonsten nicht mehr gewährleistet werden kann.

- Bitte prüfen Sie vor Fahrtbeginn sorgfältig, ob wirklich alles gut befestigt ist. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich so manch ein Koffer selbstständig gemacht hat. Im schlimmsten Fall kann das Hinterrad blockiert werden – und es kommt zum Unfall. Also: Die zwei Minuten zur genauen Prüfung des festen Sitzes lohnen sich.

- Ein Tankrucksack hat viele Vorteile: Landkarten, Verpflegung, Kamera oder Mautbelege können jederzeit griffbereit verstaut werden. Aber Achtung: Der Tankrucksack darf beim Fahren nicht rutschen und auch nicht so voll beladen sein, dass er die Lenk-Eigenschaften behindert oder Sicht auf die Armaturen versperrt.

 

Frühlingserwachen

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Die 10 Gebote des Frühlingerwachens!

Spätestens wenn die warme Frühlingssonne ihr erstes warmes Lächeln schickt, wird es Zeit, das Zweirad technisch und optisch in Bestform zu bringen. Für eine Frühjahrskur sollte man sich Zeit nehmen, denn die Prozedur macht Bike und Biker Spaß.

Zunächst Grundsätzliches: Nach dem Anklemmen der aufgeladenen Batterie freuen sich Plus- und Minuspol auf eine Pflege mit säurefreiem Batteriefett. Das verhütet die Bildung von blumigen Oxyd-Schichten. Hiernach erfolgt ein eingehender Licht-Check von allem, was leuchtet. Danach werden die wichtigsten Bauteile wie Reifen, Räder, Rahmen und Motor geprüft. Ziel der Fahndung: Risse, Undichtigkeiten und Rost.

Zehn Tipps zum Saisonstart

1. WD-40 schmiert die Kabelzüge dauerhaft und leistet auch einen Beitrag zum Korrosionsschutz.

2. Motoröl muss spätestens im Frühjahr gewechselt werden. Wer neuen Schmierstoff schon im Herbst eingefüllt hat, kann sich diese Arbeit sparen.

3. Die Batterie-Flüssigkeit sollte bis zum obersten Level stehen. Fehlt etwas, mit destilliertem Wasser nachfüllen. Anschließend die Batterie mit einem für Motorrad-Batterien geeigneten Ladegerät aufladen.

4. Kette reinigen, schmieren u. spannen.

5. Gelenkköpfe und andere freiliegende Bauteile vor der ersten Regenfahrt schmieren, dann bleiben sie gängig und korrodieren nicht.

6. Gabelöl sollte auch in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, denn Abrieb oder Wasser verschlechtern die Dämpferqualität.

7. Reifen ändern ihre Eigenschaften mit steigendem Alter. Wer auf besten Grip Wert legt und frische Reifen fahren möchte, sollte das Herstellungs-Datum entschlüsseln. Es steht hinter der DOT-Kennzeichnung auf dem Reifen: Seit 2000 ist die Herstellungsdatums-Kennzeichnung vierstellig. Die beiden ersten Ziffern definieren die Kalenderwoche der Herstellung, die letzten beiden Zahlen das Herstellungsjahr.

Prüfen Sie den Luftdruck und befüllen Sie die Pneus nach Herstellerangaben.

8. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie zieht Wasser an - auch in einer hermetisch verschlossenen Bremsanlage. Weil Wasser den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit absenkt und die Dampfblasenbildung bei heißer Bremse fördert, sollte sie alle zwei Jahre gewechselt werden.

9. Anti-Quietschpaste kann, auf der Rückseite der Beläge aufgebracht, der Geräuschentwicklung beim Bremsen entgegenwirken.

10. Genießen Sie die Motorrad-Saison 2008!

Was Sie sonst noch beachten sollten!

Die zehn Tipps zum Saisonstart sollten als Grundprogramm angesehen werden. Ist der Service beendet, beginnt die Startphase mit dem Öffnen des Benzinhahns.

Gleich aus mehreren Gründen sollten die ersten Kilometer auf dem frisch inspizierten Bike in eher beschaulichem Tempo zurückgelegt werden. Weil sich im Inneren des Motors Kondenswasser befinden könnte, empfiehlt sich eine 15 bis 20 Kilometer lange Warmfahrt mit moderater Drehzahl.

 

Bekleidung

Hein Gericke Deutschland GmbH

Die kleinen Details:
Worauf es bei Motorradbekleidung ankommt

Wenn klar ist, welcher Machart die Bekleidung sein soll, kommt es auf die richtige Auswahl an. Beim Einkaufen muss man Zeit und Geduld mitbringen. Zuerst kommt die Unterwäsche an die Reihe. Hat man sich da entschieden, wird die Oberbekleidung gleich auf die richtige Unterwäsche probiert. Beim Leder heißt es aufgepasst: eine enganliegende Lederkombi passt sich an und dehnt sich noch um etwa 6 %.

Eine bequeme Tourenkombi bekommt spezielle Tragefalten und wird dadurch flexibler und bequemer, dehnt sich aber kaum, weil das Leder nicht auf Zug belastet sitzt. Fazit: Je enger das Leder sitzt, desto mehr dehnt es sich und passt sich dem Träger an. Textilleder dehnt sich nicht, wird aber durch den Faltenwurf bei den Leder-Doppelungen insgesamt etwas flexibler. Steht die Oberbekleidung fest, kommen die Stiefel dran.

Dabei wird beachtet, dass wasserdichte Kombis meist über den Stiefeln getragen werden, was die Füße sicherer trocken hält, aber einen weiten Hosenbeinabschluss fordert. Die Handschuhe müssen weit über die Ärmel ragen und eng abdichten, damit das Wasser nicht in die Stulpen läuft. Tipp: Nutzen Sie die Qualitäts-Checkliste.

Pflege: Motorradbekleidung will richtig gepflegt werden. Es wäre doch schade, wenn die teure Ausrüstung bald den Geist aufgibt oder zu unansehnlich wird. Hier muss die beigelegte, meist sehr umfangreiche Pflegeanweisung genau beachtet werden. Viele Kleidungsstücke, das Leder natürlich ausgenommen, kann man mit speziellen Waschmitteln durchaus bei 40 Grad in europäischen -, nicht jedoch in US - oder australischen Waschmaschinen waschen. Dabei müssen eventuelle Protektoren immer entfernt werden.

Funktionsunterwäsche darf meistens weder gebügelt werden, noch in den Trockner, noch in die chemische Reinigung.

 

Qualitäts-Checkliste für Bekleidung

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Enge Lederkombis/Einteiler ohne Klimamembran:
- sichere Nahtabdeckung z.B. SAFE®-Sicherheitsnaht
- nicht zu viele Nähte
- zertifizierte Protektoren z.B. Hiprotec®
- hydrophobiertes Leder
- Qualitätsreißverschlüsse
- durch Qualitätskontrolle geprüftes Leder
- enge und gut sitzende Passformüber Funktionsunterwäsche
             
Tourenlederkombis mit und ohne Klimamembran:
- Qualitätsprodukt mit Klimamembran z.B. GORE®-TEX oder Sheltex®
- sichere Nahtabdeckung z.B. SAFE®-Sicherheitsnaht
- nicht zu viele Nähte
- zertifizierte Protektoren z.B. Hiprotec®
- hydrophobiertes Leder
- Qualitätsreißverschlüsse
- durch Qualitätskontrolle geprüftes Leder
- bequeme, gut sitzende Passform, nicht zu knapp auf der Funktionsunterwäsche, eventuell Platz für Winterunterwäsche
             
Textilkombi mit und ohne Klimamembran:
- Entscheidung für ein Qualitätsprodukt mit Klimamembran z.B. GORE®-TEX oder Sheltex®
- sichere Nahtabdeckung z.B. SAFE®-Sicherheitsnaht
- zertifizierte Protektoren z.B. Hiprotec®, die auch bei Kraftanwendung an der richtigen Stelle bleiben
- hoch abriebfestes Material
- Qualitätsreißverschlüsse
- durch Qualitätskontrolle geprüftes Textil
- bequeme, gut sitzende Passform, nicht zu knapp auf der Funktionsunterwäsche, eventuell Platz für Winterunterwäsche
             
Funktionsunterwäsche:
- auf bewährte Qualität achten z.B. Craft, Duotex und WINDSTOPPER®
- Waschmaschinentauglichkeit
- Kombination mit der Oberbekleidung muss funktionieren
- Eventuell gleich in zweifacher Ausführung kaufen
- auf chemische Rückstände geprüfte Textilien weisen meist Öko Tex Standard 100 auf.

 

GORE-TEX® Membrane

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Hein Gericke: Seit Jahren erste Wahl auf Touren!

Bequeme Textillederkombi, im Idealfall mit GORE-TEX®. Die GORE®TEX®-Membrane ist nicht nur extrem wasserabweisend, sondern absolut und dauerhaft wasserdicht.

Die Membrane ist außerdem hoch atmungsaktiv, da die Poren der Membrane rund 700 mal größer als ein Wasserdampfmolekül sind. Deshalb kann der Schweiß auch bei schönem Wetter problemlos entweichen. Auch die Presse ist zum beispiel von der HG Cruise GORE-TEX® oder der Tuareg Rallye II GORE-TEX® begeistert. Beide Textil-Kombinationen haben in Vergleichstests schon mehrfach Empfehlungen gewonnen.

Auch die Hein Gericke-Sheltex®-Membrane ist atmungsaktiv und wasserdicht und damit hervorragend geeignetes Tourer-Textil, was zum Beispiel die Dauerbrenner und mehrfachen Testsieger HG Voyager und deren Nachfolger HG Journey seit Jahren beweisen.

 

Stoßdämpfung

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Wer sich schon einmal in einer Höhle die Stirn an einen harten Fels gestoßen hat, weiß wie krass der völlig ungedämpfte Stoß ist im Gegensatz zum selben Stoß, gedämpft beispielsweise durch eine Mütze. Obschon die Wolle der Mütze nur ein wenig mehr als 1 Millimeter dick ist, verhindert sie schon fast den gesamten Schmerz. Es kommt dabei auf die effektive und nachhaltige Bremsung der gegeneinandergerichteten Bewegungsanteile an.

 

Strukturelle Stabilität

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Ein Sturz auf das Knie wird vom besten Protektor kaum gedämpft, wenn der Protektor durch die Wucht des ersten Kontaktes mit der Straße gleich weggerissen oder weggeschoben wird. Hier hat sich gezeigt, dass die ersten Lederhosen mit Stretchzonen im Knie - oder Hüftbereich völlige Fehlkonstruktionen waren. Die Stretchzonen wirkten durch die Perforation im Leder wie unabsichtlich angebrachte Sollbruchstellen. Ebenso verheerend wirken schlechte Reißverschlüsse, besonders zwischen Jacke und Hose. Im übrigen gilt: Je weniger Nähte in gefährdeten Zonen liegen desto besser.

 

Hitzebeständigkeit

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Mit jedem Meter Schlittern auf dem Asphalt verdeutlicht sich der physikalische Zusammenhang: Je mehr Reibung, desto größer die Bremswirkung, aber auch die Wärmeentwicklung. Schmilzt das Material unter der Wärmeeinwirkung, bietet es keinen Widerstand mehr gegen den Abrieb und kann die Haut nicht schützen. Im Gegenteil, oft erzeugen in die Haut eingeschmolzene Textilpartikel toxische Probleme und Wundheilungsstörungen.

 

Sicherheit

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Motorradbekleidung: Am Anfang war das Leder - heute wird Multi-Funktion gekauft.

Rückblick Sicherheit: Leder-Funktionsbekleidung

Das Leder wurde bezüglich seiner Schutzwirkung zum Teil von den heutigen Materialien eingeholt oder überholt. In punkto Eleganz und Passform ist es nach wie vor unübertroffen. Als Onkel Klaus im Jahr 1975 auf einmal mit dem Wachs-Cotton-Anzug herumfuhr, war etwas geschehen. Onkel Klaus hat zum ersten mal seine Lederkombi zuhause gelassen. Leder war bis dato das Motorradbekleidungs-Material. Nicht nur fürs Motorrad, sondern auch zu Pferd, auf der Jagd, im Düsenjäger und sogar im Weltraum (die ersten Kosmonauten der Vereinigten Sowjet Republiken trugen Lederkombinationen), herrschte dieses klassische Material vor. Vielleicht erinnert sich manch einer noch an die eng anliegenden Lederkappen, die man nach dem Krieg auf dem Moped gegen Wind, Wetter und Sturz trug. Leder war das richtige Material. Onkel Klausens Wachscotton-Anzug kam zwar ziemlich wasserdicht und viel weniger steif daher, hatte in Bezug auf Sicherheit aber wenig zu bieten. Heute gibt es sogenannte "Funktionsbekleidung", die alle Anforderungen in sich vereinigen kann und dabei noch atmungsaktiv und hochreflektierend ist. Die Vielfalt der heutigen Funktionsbekleidung soll kurz unter die Lupe genommen werden.

Definition passive Sicherheit

Unter der passiven Sicherheit der Funktionsbekleidung versteht man alles, was dazu beiträgt, die Auswirkungen eines Sturzes auf den eigenen Körper zu verringern. Schon die Baumwoll-Jeans verbessert die passive Sicherheit des Kniebereichs gegenüber der kurzen Hose. Es kommt dabei auf einige wichtige Faktoren an:

- die Dämpfung des Stoßes
- strukturelle Stabilität
- Abriebfestigkeit
- Hitzebeständigkeit

 

Leder

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Aktive Sicherheit: Standard bei Hein Gericke-Produkten

Leder contra Textilfaser

Leder bietet bei gleicher Materialstärke mehr Schutz vor Stößen, hat bei wertiger Verarbeitung die größte strukturelle Stabilität, ist bezüglich des Abriebs immer noch mit Abstand vorne und verfügt last but not least über eine unerreichte Hitzebeständigkeit.

In manchen Disziplinen der aktiven Sicherheit wird es allerdings von modernen Textilfasern übertroffen. So sind Textilfasern stets farbechter und einfacher zu färben oder mit reflektierenden Schichten zu versehen. Ebenso wird Leder bei Atmungsaktivität mit gleichzeitiger Wasserdichtheit bei Weitem von aktuellen Membranen übertroffen und zuletzt ist das Leder immer eine Spur steifer als vergleichbare Textilien.

Natürlich können die Kunstfasern die Werte des Leders erreichen oder toppen, wenn man doppelt oder dreimal so dick arbeitet. Das gilt besonders für Einlegeprotektoren aus Hartschäumen oder Thermoplastmaterial. Anders herum ist es möglich, das Leder zu hydrophobieren. Das bedeutet, ihm seine Wasserfreundlichkeit abzugewöhnen, so dass es nur noch etwa 1/7 der ursprünglichen Wassermenge aufnehmen kann.

Man kann Leder zudem außen mit einer Farbschicht und innen mit einer Klimamembran laminieren, so dass auch beim Leder absolute Wasserdichtheit bei gleichzeitiger Atmungsaktivität und guter Farbe erreicht werden kann.

 

Textilien

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Passive Sicherheit: Standard bei Hein Gericke-Produkten

Textilfasern bieten Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserdichtheit, bessere Isolation gegen Kälte und gesteigerten Tragekomfort durch bessere Flexibilität, bessere Färbbarkeit und auffälligere Reflektoren.

Protektoren können bei sorgfältiger Verarbeitung praktisch beliebig dick an beliebigen Stellen platziert werden, ohne die Bewegungsfreiheit über Gebühr einzuschränken.

Die Qualität steckt im Detail. Die lange währende Wasserdichtheit des Kleidungsstücks hängt weniger vom Hersteller der Klimamembran ab, als von der korrekten Verarbeitung. Entscheidend ist, ob es zu Verletzungen dieser Membranen und damit zur Undichtigkeit des Kleidungsstücks kommt. Das jedoch ist eher eine Frage der Verarbeitung - und somit der Qualität.

Bisher bleibt die Wasserdichtheit also den etwas weiter geschnittenen Tourenkombis, dem Textilleder oder den heute so verbreiteten reinen Kunststoff- Kombinationen vorbehalten.

 

Größenrechner

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Ihre Größe nach Maß

Sicher ist sicher. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihre Maße zu überprüfen, damit Sie Ihre Hein Gericke-Bekleidung in der richtigen Bestell-Größe ordern.
Bevor Sie jetzt das Maßband anlegen, beachten Sie bitte, dass die Tabellendaten (PDF, 362 KB) Körpermaße sind, also bitte hautnah messen!

 

Batterien

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Batterien: High Voltage - die Kraft sei mit dir

Batterie ist nicht gleich Batterie. Wir erklären die Unterschiede und geben einige wichtige Tipps, welche die Langlebigkeit Ihrer Batterie positiv beeinflussen. Denn bei Batterien zahlt sich gute Wartung in Form von längerer Lebensdauer aus!

Aber auch die Qualität muss stimmen. So stellte die Fachzeitschrift MOTORRAD in Heft 1/2004 bei Hein Gericke erhältlichen Batterien das Urteil „sehr gut“ aus, da die Tester „hervorragende Ergebnisse in allen Disziplinen“ feststellten (siehe unten: „Wir haben die Testsieger“).
 
Standard-Batterie

Als Erstes entfernen Sie den Belüftungs-Stopfen. Standard-Batterien sind trocken vorgeladen und müssen zusätzlich Zelle für Zelle mit Batteriesäure bis zur Max.-Marke befüllt werden. Dann wird die Batterie eine halbe Stunde auf einem ebenen Untergrund stehen gelassen und danach leicht angestoßen, um Luftblasen zwischen den Platten zu lösen. Wenn der Säurestand dadurch absinkt, Batteriesäure erneut bis zum Max.-Stand nachfüllen.

Jetzt muss die Batterie vor Inbetriebnahme vollständig geladen werden. Danach die Verschluss-Stopfen anbringen. Beim Aufstecken des Entlüftungsschlauches vorher die Kappe vom Entlüftungsdom abziehen.
Nach Inbetriebnahme sollte ca. alle zwei Monate der Säurestand überprüft werden. Ist dieser unter den Minimalstand abgesunken, muss bis zur oberen Markierung destilliertes Wasser nachgefüllt werden (niemals Batteriesäure nachfüllen!).

Der Entlüftungsschlauch ist ebenfalls regelmäßig zu kontrollieren. Setzt sich dieser zu, oder wird er durch Auspuffrohrkontakt verschmolzen, können die durch den Ladevorgang entstehenden Gase die Batterie zum Explodieren bringen.

Standard-Batterien müssen bei einer vorübergehenden Stilllegung etwa alle zwei bis drei Monate nachgeladen werden. Das gilt für den ausgebauten oder abgeklemmten Zustand. Ist die Batterie noch im Fahrzeug angeschlossen, denken Sie bitte an noch vorhandene Stromverbraucher (Alarmanlage etc.) für die Verkürzung der Lade-Intervalle. Wird eine Batterie vollständig entladen (Tiefenentladung) und verbleibt in diesem Zustand mehrere Tage, verliert sie die Fähigkeit Strom aufzunehmen und muss ersetzt werden.

Die längste Lebenszeit für Ihre Batterie erreichen Sie, wenn Sie diese auch im Dauerbetrieb alle zwei bis drei Monate durch ein geeignetes Ladegerät vollständig aufladen.

Maintenance-Free: (wartungsarme) Batterie

Die Maintenance-Free-Batterie wird häufig als „wartungsfreie Batterie” bezeichnet. Das ist zwar richtig übersetzt, erweckt aber den Anschein, als wäre diese völlig wartungsfrei und müsse auch nicht zwischengeladen werden. Das ist falsch!

Wartungsarme Batterien werden wie Standard-Batterien mit Säure befüllt. Allerdings wird diese immer in einem speziellen Behältnis mit der für die Batterie exakt vorgeschriebenen Säuremenge und -dichte mitgeliefert. Nach dem Befüllen wird die Batterie mit dem beiliegenden Verschlussband versiegelt. Dieses darf nach der Befüllung nicht mehr entfernt werden. Wartungsfrei wird die Batterie genannt, weil der Flüssigkeitsstand im Gegensatz zur Standard-Batterie nicht mehr überprüft werden muss.

Die technische Innovation dieses Batterietyps liegt darin, dass die Säure mit den in der Batterie gelagerten glasfaserähnlichen Platten eine untrennbare Verbindung eingeht. Das dient der Sicherheit und beugt so Verletzungen vor, die bei einem Batteriegehäuse-Bruch entstehen könnten.

Statt eines Entlüftungsschlauches hat die Maintenance-Free-Batterie ein Spezialventil. Vor Inbetriebnahme muss die Batterie vollständig geladen werden. Zwischenladen, auch im Dauereinsatz, erhöht wie bei der Standard-Batterie die Lebensdauer erheblich.

Sealed: (geschlossene) Batterie

Die Sealed-Batterie ist eine Weiterentwicklung der Maintenance-Free-Batterie. Sie ist im Gegensatz zur Maintenance-Free- und Standard-Batterie bereits mit Säure befüllt. Es gibt keine Verschluss-Stopfen oder Siegelbänder, die Batterie ist in sich völlig geschlossen und auslaufsicher. Ein Spezial-Ventilsystem ersetzt den Entlüftungsschlauch.

Vor Inbetriebnahme muss die Batterie vollständig geladen werden. Zwischenladen, auch im Dauerbetrieb, erhöht wie bei der Standard- und Maintenance-Free-Batterie die Lebensdauer erheblich.

In den o.g. Texten wurden Bedienelemente vereinfacht dargestellt, um die Unterschiede der drei Batterietypen aufzuzeigen. Bitte nehmen Sie sich beim Batteriekauf ausreichend Zeit für die mitgelieferte Bedienungsanleitung.

Sollte der Batterie keine Bedienungs-Anleitung beiliegen, fragen Sie in Ihrem Hein Gericke-Shop nach Unterlagen, oder fordern Sie diese in der Düsseldorfer Zentrale unter 0211/98 98 9 an. Hilfestellung erhalten Sie auch im Internet unter www.hein-gericke.de.

Wir haben die Testsieger!

In der Fachzeitschrift MOTORRAD 1/2004 wurden 13 Batterien im Labor in aufwendigen Vergleichstests in vier Kategorien, die unterschiedlich gewichtet wurden (Angabe Gewichtung in %), unter die Lupe genommen: Kapazitätsmessung (5%), Tiefenentladung (30%), Kaltstartversuch (50%) und Rüttelfestigkeit (15%).

Von den 13 Batterien im Test gab es nur drei mit dem Testurteil „sehr gut“.

Alle drei Batterietypen erhalten Sie bei Hein Gericke.

 

Abriebfestigkeit

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Schlittert man beim Sturz nach dem ersten Aufprall mit der Restgeschwindigkeit auf dem Asphalt, wird einem die Abriebfestigkeit der Kleidung nachhaltig zum aktuell wichtigsten Kriterium. Es geht hier besonders um exponierte Stellen wie Hüfte, Knie, Knöchel und Hände. So bekommt zum Beispiel die elegante HG Panther Leder-Kombi vom Motorrad-Magazin MO (Ausgabe 4/2003) im Abriebtest Bestnoten: "Hervorragend geschützte Nähte, besonders abriebfest im Rückenund Gesäßbereich."